Donnerstag, 21. August 2014

20.08.2013 Oberstdorf - Kemptner Hütte

Die erst Etappe ist geschafft. Heute morgen brachte min Schwager mich zum Bahnhof. Zuvor könnte ich mich auch von den kleinen Menschen verabschieden. Die beiden sind etwas untypisch früh aufgewacht. 
Um 7:27 h bin ich in den Zug gestiegen und nach einer entspannten Fahrt um 10:30h in Oberstdorf angekommen. 15 Minuten hatte ich um Geld zu ziehen und mir Wasser und Batterien zu kaufen. Dann ging es in den letzten Bus zur Spielmannsau. Von dort ging's dann auf Schusters Rappen weiter. Es blieb kaum Zeit für einen leckeren Käsekuchen und Kaffee. 
Das Wetter war bewölkt aber trocken. Die Wege steil und recht schlammig.
Dafür, dass diese erste Tour so kurz ist kam es mir recht anstrengend vor. Angekommen hieß es erstmal den gröbsten Schmutz von den Stiefeln kratzen und dann in die gute Stube. Das erste Radlermass war eine Offenbarung. Der Teller mit Sauerkraut, Frankfurtern, Kassler, Pürree und Soße dem Hunger angemessen. Bin zufrieden. Die Leute hier wissen, wie ein Bierglass aussehen muss. Vielleicht nehme ich diesen Urlaub doch nicht ab. Die anderen Gäste sind mehrheitlich jung. Viele hübsche junge Damen. Ich hätte vielleicht doch vorher schon für die Bikinifigur sorgen sollen. Wanderer scheinen mehrheitlich nett zu sein. 
Wir benutzen irgendwie alle den gleichen Reiseführer. Alle, außer Frodo aus Uruguai. Frodo saß heute neben mir. Wir teilten uns den Tisch unter anderem mit sehr netten Zwillingen. Die eine sprach recht gut englisch. Das kam Frodo zu gute. Sehr netter Kerl. Davon versucht er auch alle Damen am Tisch zu überzeugen. Mit wechselndem Erfolg. Aber der Weg ist das Ziel. Ein schöner Abend. Wir haben alle keinen Handyempfang. Niemand außer mir tippt auf seinem smartphone herum. Das ist auch sehr angenehm. Außer de n wirklich super sympathischen Zwillingen und Frodo habe ich noch zwei Pärchen kennengelernt, die gemeinsam diese Tour machen. Ich glaube die Männer sind in erster Linie befreundet. Nette Leute, kommen aus München. 
Nachdem die alle schlafen gegangen sind habe ich noch mit ein paar Jungs in meinem Alter weitergegrunken. Gemeinsam haben wir der Kellnerin ihren weiteren Lebensweg erklärt. 22:16, ich glaube außer dem Wirt und mir schlafen alle.

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